5 Videostrategien für YouTube – so nutzen Sie YouTube effizient.

5 Videostrategien für YouTube – so nutzen Sie YouTube effizient!

Sie wollen YouTube nutzen für Ihr Marketing und Ihre Kommunikation? Super – die Plattform bietet viel, verlangt aber auch viel. Sind Sie sich dessen bewusst, steht Ihnen nichts im Wege, YouTube sinnvoll und erfolgreich einzusetzen. Dafür gibt es diverse Strategien, die wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen. Nach dem Lesen des Artikels wissen Sie, ob Sie YouTube als Social-Media Plattform behandeln, es zum Branding nutzen, darüber etwas verkaufen wollen, ob es eine passive Einnahmequelle sein sollte oder Mittel zum Zweck. Schlussendlich gibt es noch jede Menge Tipps, wie Ihr Video auf YouTube gefunden wird.


Strategie 1: YouTube = Social-Media

YouTube Videostrategie 1: YouTube = Social Media.

Vielen ist nicht klar, dass auch bei YouTube ein Community-Gedanke herrscht. Hier gibt es Fans und Abonnenten. Es gibt separate Kanäle, Kommentarfunktionen und alles, was eine Social-Media-Plattform ausmacht. Und YouTube ist nichts anderes als das. Es funktioniert zwar anders als TikTok, Instagram oder LinkedIn, aber am Ende bauen Sie auch auf YouTube eine Fangemeinde auf: Die will regelmäßig Videos. Das beste Beispiel sind die YouTube-Stars. Diese Personen sind keine Xing-Stars und keine Facebook-Stars. Sie nutzen explizit das, was YouTube bietet, um sich zu vermarkten. Somit verdienen sie Geld (mehr dazu in Strategie 4).

Welche Gründe gibt es für Sie, Ihrer Fangemeinde zu gefallen?

1. Sie verkaufen direkt über YouTube (Strategie 3)
2. YouTube ist Ihre Einkommensquelle (Strategie 4)
3. Sie richten sich an ein spezifisches Publikum

Generieren Sie explizit Videos, die die jeweilige Zielgruppe (also Ihre Fans) anspricht. Generische Videos, die Sie zusätzlich für andere Plattformen produzieren, funktionieren auf Dauer nicht. Achten Sie auf alles, was den organischen Traffic Ihrer Videos verbessert (Mehr Klicks auf YouTube durch YouTube SEO). Investieren Sie in bezahlte Werbung für Ihren Kanal (YouTube Ads) und trommeln Sie außerhalb von YouTube: Machen Sie Ihren Kanal bekannt über Newsletter, Ihren Blog, Backlinks in anderen Blogs, in Ihrer E-Mail Signatur und und und (Hier gibt es mehr Informationen über YouTube SEO und Video SEO im Allgemeinen). Steht Ihre Community, analysieren Sie sie. Wann wollen sie neue Videos? Welche funktionieren am besten? Brauchen Sie Untertitel? Sollten die Videos in anderen Sprachen vorliegen? Nach der Analyse setzen Sie um, kontrollieren Sie, analysieren Sie erneut und beginnen das Spiel von vorn. So halten Sie Ihre Zielgruppe, bekommen neue Mitglieder und bauen sich eine erfolgreiche Social-Media-Strategie auf YouTube.


Strategie 2: YouTube = Brandingtool

YouTube Videostrategie 2: YouTube = Branding.

Wir definieren Branding an dieser Stelle explizit als Corporate Design und Corporate Communication. Klar ist, dass hinter Branding mehr steckt, doch für YouTube sind diese beiden Aspekte relevant. Sie wollen die Plattform also genau dafür nutzen? Dann ähnelt dieser Ansatz dem Social-Media-Gedanken. Denn Branding betreiben Sie nur, wenn Sie eine entsprechende Community um sich sammeln. Ist das (noch) nicht der Fall, bauen Sie diese auf. Das geht, indem Sie regelmäßig relevante Videos online stellen. Schneller geht es, wenn Sie – gerade am Anfang nach dem Upload – YouTube Ads nutzen, um Ihr Video öfter anzuzeigen: Sie zahlen also dafür, dass YouTube Ihre Videos öfter zeigt in Form einer Werbeanzeige. Machen Sie sich vom ersten Video an Gedanken über Branding. Je größer die Community, desto wichtiger wird dieser Aspekt. Branding auf YouTube richtet sich nach Ihrer globalen Markenstrategie. Auf YouTube hip und jung zu wirken bringt nichts, wenn Ihre Zielgruppe Ihre Marke auf anderen Kanälen anders wahrnimmt. Ihre Markenidentität (was Sie in Ihrer Marke sehen) muss passen mit dem Markenimage (was andere in Ihrer Marke sehen). Auf YouTube – einem von vielen Instrumente aus dem Marketing-Mix ist das nicht anders.

Achten Sie explizit bei YouTube jedoch auf diese Aspekte:

1. Das Kanalbanner stimmt optisch mit Ihrem Design überein.
2. Jedes Vorschaubild eines jeden Videos hat das gleiche generelle Design.
3. Dieses passt zu Ihrer Webseite, andere Social-Media-Kanäle etc.
4. Die Kanalbeschreibung entspricht Ihrer Markenstrategie.
5. Die Zielgruppe versteht Ihre Playlists
6. Jedes Video hat einen wiedererkennbaren optischen Stil haben.
7. Zudem hat jedes Video einen wiedererkennbaren inhaltlichen Stil.
8. Die Textsprache eines jeden Details Ihres Kanals ist einheitlich.

Ändert sich Ihre Markenstrategie (etwa durch einen neuen Claim oder Slogan), passen Sie den YouTube-Kanal und alle Videos an. Diese Arbeit ist umfangreich, aber sie ist nötig. Was passiert sonst? Ihre Marke sieht auf den diversen Kanälen immer anders aus. Am Anfang kein großes Problem, doch im Laufe der Zeit wird es für Ihre Kunden inkonsistent. Sie verschenken wertvolles Branding-Potenzial.


Strategie 3: YouTube = Verkaufsplattform

YouTube Videostrategie 3: YouTube = Verkaufsplattform.

Basis, um YouTube zum Verkauf zu nutzen, ist entweder eine Social-Media Community oder YouTube als Mittel zum Zweck zu sehen. Von ersterem handelte Kapitel 1 und von letzterem handelt Kapitel 5. Hier geht es darum, wie Sie am besten über YouTube verkaufen. Klar ist, dass Sie ein Produkt benötigen, das Menschen brauchen. Ihre Zielgruppe analysierten Sie bereits, nun müssen Sie das Produkt an den Mann oder die Frau bringen. Sie brauchen also die richtigen Zuschauer (das klappt mit gutem YouTube SEO oder durch bezahlte YouTube Ads).

Ihre Videos brauchen zudem:

1. Eine klare Botschaft (CTA) – am besten mehrfach innerhalb des Videos.
2. Einen knallenden Einsteig in den ersten paar Sekunden.
3. Sie dürfen nicht zu lang sein – wenige Minuten sind das Maximum.
4. Es geht im Video einzig und allein um den Nutzen für den Zuschauer.
5. Der Zuschauer hat mehrere Optionen, um das Produkt zu kaufen.

Soll ein Zuschauer etwas kaufen, nur weil er Ihr Video sah, muss er es wirklich brauchen. Hier zahlt sich (wieder einmal) eine gute Analyse Ihrer Zielgruppe aus. Überfordern Sie den Zuschauer aber nicht. Ein Video sollte so viel sagen und zeigen wie nötig – nicht mehr und nicht weniger. Menschen konsumieren heutzutage kurzen Content. Damit Sie es schaffen, dass der Zuschauer überhaupt dran bleibt, muss der Einstieg sofort knallen. Vergessen Sie die schicke Animation Ihres Logos am Anfang. Starten Sie sofort mit der brennenden Frage, die Ihre Zielgruppe beschäftigt. Dann streuen Sie immer wieder die Aufforderung, was der Kunde tun soll. Es reicht nicht, dies am Ende des Videos zu machen. Eventuell schaut Ihr Zuschauer gar nicht das ganze Video und dann erreichen Sie ihn nicht mehr. Nerven Sie ihn aber auch nicht. Zu guter Letzt: Nutzen Sie alles, was YouTube Ihnen bietet, um dem Kunden den Kauf Ihres Produktes zu ermöglichen.

Läuft der Kauf über eine Landingpage, machen Sie Folgendes:

1. Setzen Sie einen Link zur Landingpage in die Beschreibung.
2. Nutzen Sie Infokarten, um zur Landingpage zu verweisen.
3. Nutzen Sie einen Abspann, um zur Landingpage zu verweisen.
4. Nennen Sie die Landingpage direkt im Video.
5. Setzen Sie Untertitel ein und zeigen Sie auch dort die Landingpage.
6. Blenden Sie die Landingpage im Video ein.

Das Video führt im Idealfall zu kaufenden Leads. Hier gibt es natürlich noch andere Faktoren. Doch wenn Sie YouTube als Plattform zum Verkauf nutzen und die richtige Zielgruppe auf die richtige Weise ansprechen: steht dem Kauf nur noch der Preis Ihres Produktes und die Qualität Ihrer Landingpage im Wege.


Strategie 4: YouTube = Passive Einnahmequelle

YouTube Videostrategie 4: YouTube = Passive Einnahmequelle.

Bis Sie zu diesem Punkt kommen, müssen Sie einiges leisten. Im Endeffekt geht es darum, dass die Videos, die Sie produzieren, allein Geld verdienen. Das tun Sie, wenn Zuschauer Werbeanzeigen sehen, die sie dann auch klicken. Dafür müssen genug Menschen Ihre Videos sehen (Strategie 1). Sind Ihre Videos konsistent (Strategie 2) und haben Sie einen langen Atem, verdienen sie irgendwann ganz allein Geld. Wie viel, hängt von Ihrer YouTube Aktivität ab. Natürlich müssen Sie relevanten Content produzieren – das wissen Sie selbst. Eine passive Einnahmequelle sind Ihre Videos auch nicht, wenn Unternehmen Sie für Product-Placement bezahlen. Auch nicht, wenn Sie direkt zu einer Landingpage leiten, um ein Produkt zu verkaufen (Strategie 3). Passiv liefern Videos nur Geld, wenn viele Zuschauer auf Anzeigen klicken, die sie in Ihren Videos sehen.

Dafür brauchen Sie:

1. Viele relevante Videos
2. Präsenz in den Medien und anderen Social-Media-Plattformen
3. Einen Namen
4. Immer wieder neue Inhalte

Sie erreichen diese Strategie nicht als Hauptziel. Sie tritt irgendwann automatisch ein, wenn Sie eine eigene Marke sind und eine Community hinter Ihnen steht. Insofern ist es nicht möglich, Videos als passive Einnahmequelle als Geschäftsmodell zu sehen. Ihr Geschäftsmodell sollte ein anderes sein und Sie sollten sukzessive die Möglichkeiten nutzen, die Videos zu monetarisieren. Dann trägt diese Strategie irgendwann Früchte und Ihre Videos verdienen Geld für Sie.


Strategie 5: YouTube = Mittel zum Zweck

YouTube Videostrategie 5: YouTube = Mittel zum Zweck.

Wer keine Videos anpreist, in der Suche erscheinen will oder ein Geschäftsmodell aufbaut, nutzt YouTube als Mittel zum Zweck. Das heißt: Sie sind auf YouTube, laden immer mal Videos hoch, aber eigentlich machen Sie Ihr Geschäft über andere Kanäle. Gar nicht schlimm. Es lohnt sich immer YouTube Videos auf die eigene Webseite einzubinden oder so oft wie möglich zu verlinken. Gute Videos zeigt Google auch in der Suche an. Insofern ist es schlau, wenn Sie die Tipps aus dem nächsten Kapitel beherzigen und zudem Branding (Strategie 2) betreiben. Doch auch wenn Sie sich nicht um YouTube SEO kümmern, müssen Sie mindestens auf ein gutes Vorschaubild achten. Denn das sehen Ihre Zuschauer überall, wo Sie das Video einbinden. Auf Anzeigen in YouTube können Sie verzichten und auch eine Social-Media Community ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass Sie die Videos auf Ihrer Webseite optisch passend einbinden.


Mehr Klicks auf YouTube durch YouTube SEO

Mehr Klicks auf YouTube durch YouTube SEO.

An dieser Stelle wissen Sie sehr genau, welcher Strategie Sie folgen oder Sie sind mittendrin. Wofür Sie sich auch entscheiden: sobald es wichtig ist, dass Menschen Ihre Videos finden, müssen Sie YouTube SEO machen. Das heißt, dass Sie Ihre Videos explizit für die Suche bei YouTube optimieren. Hier geht es weniger um den Inhalt der Videos, als vielmehr um die technischen Aspekte. Wir listen Sie an dieser Stelle nur auf. Die Gründe, wieso Sie was machen, finden Sie in unseren Whitepaper: „Bestehenden YouTube-Kanal optimieren“ oder „30 Tipps für die Nutzung von YouTube“.

Essenzielle Aspekte für gutes YouTube SEO

1. Der Dateiname Ihres Videos sollte so lauten wie der YouTube Titel.
2. Der YouTube Titel lädt zum Klicken ein und enthält ein Keyword.
3. Auch die Beschreibung enthält ein Keyword.
4. Sie ist mindestens 200 Wörter lang und liefert relevante Informationen.
5. Setzen Sie einen https:// Link in die Beschreibung.
6. Nutzen Sie #Hashtags.
7. Setzen Sie Kapitelmarker und beginnen Sie mit Kapitel 00:00.
8. Gestalten Sie ein Vorschaubild, das zum Klicken einlädt.
9. Ordnen Sie Ihre Videos in Playlists.
10. Nutzen Sie Infokarten und einen Abspann.
11. Erstellen Sie manuelle Untertitel in mehreren Sprachen.
12. Achten Sie auf Probleme beim Urheberrecht.
13. Kategorisieren Sie die Sprache von Video, Titel und Beschreibung.
14. Erlauben Sie teilen, einbetten und kommentieren.
15. Erstellen Sie eine gute Kanalbeschreibung.
16. Nutzen Sie ein Marken-konformes Kanalbanner.
17. Nutzen Sie ein Startvideo auf Ihrem Kanal.


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Ralf Biebeler

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