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Fragen und Antworten rund um die Filmproduktion.

Kann ein Kameramann oder ein Kamerateam ohne mich filmen?

Die Antwort auf diese Frage lautet Nein, wenn Sie hundertprozentig den Film haben wollen, der in Ihrem Kopf schwebt. Sie lautet Ja, wenn der Film abweichen darf von dem, was Sie im Kopf haben. Des Weiteren lautet sie Ja, wenn Sie mit einem abgenommenen Storyboard arbeiten. Aber langsam. Klären wir die zwei relevanten Rollen, die bei einer Filmproduktion hauptverantwortlich agieren:

Was ist der Unterschied zwischen Regie und Redaktion?

Wer das Wort Regie hört, darf bei einer b2b Filmproduktion nicht von Stephen Spielberg ausgehen. Personen, die nicht vom Fach sind, behandeln die Begriffe Regie und Redaktion oft gleichwertig. Doch es gibt Unterschiede. Wenn wir die Wörter hart unterscheiden, ist ein Redakteur für die inhaltlichen Themen einer Videoproduktion verantwortlich. Der Regisseur sorgt dafür, dass alle gefilmten Szenen dem Drehbuch entsprechen.

Bei kleineren Produktionen übernimmt ein Regisseur im Kamerateam oft die Rolle des Redakteurs oder umgekehrt. Hier vermischen sich beide Aufgabenbereiche. Der Redakteur ist in seiner Grunddefinition verantwortlich, welche Inhalte bei Interviews oder Statements herüberkommen. Wie das Bild aussieht oder ob die Geschichte schneidbar ist, kümmert ihn nicht.

Weitere Aufgaben von Redakteur und Regisseur

Ein Redakteur / Regisseur muss im b2b Bereich nicht zwangsläufig technisches Verständnis haben. Dennoch versteht er technische Aspekte, ohne visuelle Faktoren aus den Augen zu verlieren. Im Anschluss arbeitet diese Person oft am Schnitt mit. Sie schneidet nicht, aber sie spricht mit dem Editor über bestimmte Themen. Bei kleineren Produktionen ist der Redakteur / Regisseur meist auch Projektleiter. Er hat normalerweise die Gesamtübersicht über das Projekt und weiß, wie der Kunde was haben möchte. Je größer die Filmproduktion, desto eher gibt es Trennungen zwischen diesen Positionen.

Rolle des Kunden für Kamerateam und Kameramann

Oft ist der Fall, dass Kunden Redakteure stellen. Diese sind da, um bei Interviews oder Statements inhaltliche Themen zu betreuen. Das ist gerade bei detaillierten Experteninterviews eine gute Herangehensweise. Kamerateams und deren Redakteure haben ein großes und gutes Allgemeinverständnis. Sie arbeiten sich in Themen ein. Das geht jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann sind sie nicht mehr tief genug im Thema. Hier ist es hilfreich, wenn der Kunde einen Redakteur stellt, der noch detailliertere Fragen stellt.

Wir empfehlen einen kundenseitigen Redakteur dann, wenn Experten vor der Kamera stehen, die ein Thema detailliert besprechen. Geht es um Umfragen oder ein kurzes Meinungsbild auf Veranstaltungen, reicht oft der geschulte Redakteur des Videoproduzenten. Ansonsten reden Sie detailliert über das, was Sie vom Kameramann und Kamerateam erwarten. Ein Storyboard ist exzellent.

In unserer Reihe Kostenfallen in der Videoproduktion behandeln wir Das Storyboard und wie Sie dabei Geld sparen in einem Unterthema.

Ein geheimer Tipp von Profi zu Profi:

Ein kleiner Tipp für den Fall, dass Sie in die redaktionelle Tätigkeit kommen. Viele Kameramänner wollen, dass Sie möglichst nah an der Kamera stehen. Idealerweise kuscheln Sie beinahe mit der Technik. Wundern Sie sich nicht. Hintergrund ist, dass der Blick des Protagonisten vor der Kamera dann direkte neben der Kamera vorbeizielt. Es handelt sich hierbei um ein Gestaltungsmittel, welches für unerfahrene Redakteure jedoch befremdlich sein kann.

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