Kostenfallen in der Videoproduktion - Episode 16 - Dreh an fremden Orten

Kostenfallen – Episode 16 – Dreh an fremden Orten

Wer an fremden Orten dreht hat ein naheliegendes und titelgebendes Hauptproblem. Er kennt den Ort nicht. Ohne eine Ortsbegehung kann es schwierig werden Probleme im Vorfeld zu erkennen. Das muss aber nicht so sein. Ganz simple Dinge müssen zum Beispiel berücksichtigt werden. Wie kommen Crew und Technik zum Drehort? Wo kann geparkt werden? Welche Optionen gibt es, um Technik (die durchaus vielfältig sein kann) irgendwohin zu bringen? Wo kann die Technik abgeladen werden? Ist sie dort geschützt? Wie sieht es mit Strom vor Ort aus? Wie verhält es sich mit Lichteinfall? Was ist mit Störgeräuschen während Tonaufnahmen? Und und und. Es gibt jede Menge Fragen, die sich stellen, wenn an fremden Orten gedreht wird.

 

Im Vorfeld sollte so viel wie möglich über einen Ort bekannt sein. Natürlich sind professionelle Filmteams flexibel. Am Ende funktioniert in 99% der Fälle auch immer alles. Irgendwie. Es kann jedoch zu unvorhergesehenen Problemen kommen (Zugangsbeschränkungen, Genehmigungen fehlen, Arbeitssicherheitsaspekte, entscheidende Personen wurden nicht informiert, die Polizei steht auf einmal vor der Tür,...), die dazu führen, dass auch Flexibilität seitens des Auftraggebers gefragt ist. Oder dass mehr Geld in die Hand genommen wird, um all die Probleme zu beseitigen, die auftreten.

 

Selbst wenn einzelne Personen am fremden Ort Bescheid wissen, heißt das noch nicht, dass alles reibungslos funktioniert. Gibt es irgendwo Wachpersonal, das auch informiert sein sollte? Sind irgendwelche Ausweise nötig? Gibt es am Drehort Einschränkungen, die in irgendeiner Art und Weise für Mensch oder Maschine relevant sind? Lange Rede, kurzer Sinn: Dreharbeiten an fremden Orten bergen immer ein gewisses Risiko Drehs zu verzögern. Je mehr über einen Ort bekannt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Dreh problemlos vonstatten geht.

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