Podcasts für b2b – ist das eine gute Idee?

Podcasts für b2b – bringt das was?

Podcast sind in aller Ohren. Jeder kennt jemanden, der Podcasts hört. Sie sicher auch. Die Frage ist, ob Podcasts für b2b interessant sind. Ihr gehen wir mit diesem Beitrag auf den Grund. Hilfreich zur Seite stehen uns dabei Fakten, Fakten, Fakten. Die vereinfachten, rundeten sie und setzten sie in Beziehung. Das Ergebnis ist nicht  erstaunlich, der Weg dorthin jedoch  interessant. Lassen Sie sich überraschen. Bitte nageln Sie uns aber nicht fest auf die Details wissenschaftlichen Arbeitens – diesen folgten wir nur bedingt. Über Anregungen freuen wir uns.


Ihr persönlicher Ansprechpartner

Brian Morrison

Wer will was wann und warum wissen?

Jeder dritte Deutsche nutzt (zumindest hin und wieder) Podcasts. Seit 2016 steigt die Nutzeranzahl unaufhörlich auf stattliche 33% im Jahr 2020. (Hier geht's zur Quelle).

Befragt wurden Personen ab 16 Jahren. Gehen wir vereinfacht von 69 Millionen Deutschen aus, die 18 Jahre und älter sind, so hören knapp 23 Millionen Deutsche Podcasts. (Hier geht's zur Quelle).

Das reicht für b2b Unternehmen nicht, ist doch anzunehmen, dass nicht jeder Podcast-Nutzer interessiert ist an b2b Themen. Insofern ist interessant, warum Menschen überhaupt Podcasts hören. Vereinfacht lässt sich sagen, dass 18- bis 30-jährige am liebsten unterhalten werden. Menschen ab 31 Jahren wünschen sich Informationen – jeder Dritte der Podcast Hörer bildet sich. Information und Bildung sind interessante Bereiche für b2b Unternehmen. Unterstellen wir, dass „Unterhaltung“ keinen informativen Charakter hat, erreichen b2b Unternehmen mit diesen Ansätzen knapp 8 Millionen Hörer (Achtung: wir vereinfachen die Rechnung extrem. Theoretisch müssten wir das Alter getrennt betrachten und besser runden). (Hier geht's zur Quelle).

Betrachten wir die  Altersverteilung, wird deutlich, dass der Großteil der Nutzer zwischen 21 und 25 Jahre alt ist (33%). Danach folgen die bis 30-jährigen mit knapp 25%, dann die bis 35-jährigen mit knapp 15% und dann geht es stetig abwärts. (Hier geht's zur Quelle).

Interessant ist die Tatsache, dass Menschen Podcasts eher abends hören. Satte 46% gönnen sich ihren Podcast zur Abendzeit – nicht die klassische b2b-Zeit. Arbeit spielt in den Köpfen vieler Menschen abends seltener eine Rolle. Die findet eher morgens und mittags statt. Zu dieser Zeit hören aber nur 33% der Hörer Podcasts. (Hier geht's zur Quelle).

Zu guter Letzt noch die Themen, zu denen Menschen Podcasts hören. Für b2b relevant sind hierbei am ehesten Gesundheit & Medizin, Technologie & Digitales sowie Bildung. Die Statistik spricht Bände, wenn wir die Nutzerzahlen betrachten. (Hier geht's zur Quelle).

Was bedeuten die Daten für b2b Unternehmen?

Liegt Ihre Zielgruppe im Alter bis zu 25 Jahren, haben Sie eine Chance, diese per Podcast zu erreichen. Dann müssen Sie den Podcast jedoch unterhaltsam aufbauen und Ihre Informationen in den Hintergrund rücken. Inwiefern dies noch b2b ist, bleibt offen. Wir denken, dass Unterhaltungs-Podcasts nicht zwangsläufig dem klassischen b2b-Denken entsprechen. Je älter Ihre Zielgruppe wird, desto weniger erreichen Sie diese mit Podcasts. Haben Sie eine ausgewählte ältere Gruppe, punkten Sie mehr mit Information und Bildung als Unterhaltung. Hier besteht für Sie eher die Chance Ihre Zielgruppe mit b2b Themen zu erreichen. Schon kommt der nächste Schlag: Wie hoch ist die Chance, dass Sie zur Podcast-Prime-Time (abends) Menschen mit b2b Themen erreichen? Wir Pioniere sagen: nicht so hoch. Die Chance, dass sich Menschen am Abend noch mit Themen rund um ihre Arbeit beschäftigen, ist gering (das unterstellen wir).

Butter bei die Fische – eignen sich Podcasts für b2b: Ja oder Nein?

Wir Pioniere sagen Jein, tendieren aber zum Nein. Podcasts haben ihre Berechtigung in b2b, müssen jedoch zielgruppenspezifisch produziert werden. Die Chance, dass Aufwand und Nutzen in einem schlechten Verhältnis stehen, sind hoch. Podcasts eignen sich, bei Betrachtung der Statistiken, nicht für den b2b Bereich. Sehr wohl aber für den b2c Bereich. Sprechen Unternehmen Menschen mit privat relevanten Themen an, besteht die Chance gut 23 Millionen zu erreichen. Wenn das nichts ist? Doch das ist ein anderes Thema. Verweisen möchten wir dennoch auf unsere Podcastreihe für Anwälte.

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Brian Morrison ist Ihr persönlicher Ansprechpartner.
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