Ein virtueller Kongress ohne Moderator funktioniert nicht. Andreas Mittrowann machte den Bibliotheksleitertag unvergesslich.

Virtueller Kongress aus unserem Studio – OCLC Bibliotheksleitertag 2020

Im Oktober 2020 standen die Pioniere Brian und Daniel an unserem Kickertisch und schossen ein Tor nach dem anderen. Draußen regnete es herbstlich, innen war es warm und nur das Klacken des Balls im Tor störte die Stille. An diesem Tag dachten beide an Dezember, aber nicht an Weihnachten oder den Schnee auf den Straßen. Sie hatten nur eins im Kopf – den Bibliotheksleitertag von OCLC und wie sie ihn in unserem Filmstudio umsetzen. Der Kicker war ihre Pause, denn auf dem Tisch hinter ihm lagen Blätter mit Ideen, wie ein virtueller Kongress abläuft. Lesen Sie hier, was sie erdachten und wieso der Kongress 1.200 Menschen glücklich machte.


Das waren die Aufgaben

Ein virtueller Kongresse funktioniert nur, wenn jeder seine Aufgaben kennt. Hier zu sehen ist Brian Morrison, der sich um Ton und Regie kümmerte.

Bevor die beiden Pioniere zum Kicker gingen, saßen sie und lasen die Aufgaben für den virtuellen Kongress. Diverse Ideen schwirrten durch ihre Köpfe. Darunter die eines Streams aus dem Juli 2020, als wir Pioniere eine Konferenz ins Internet streamten. Hinzu kamen unzählige Ideen aus Streams und Webcasts der vergangenen Jahre. Die Aufgabe war:

1. Der Stream ist nur für eingeladene Zuschauer.
2. Den Kongress mit Attendify verknüpfen.
3. Ideen entwickeln, sodass die Zuschauer vor den Monitoren blieben. (Mehr dazu auf Pionierfilm Live)
4. Moderator Andreas Mittrowann virtuell integrieren.
5. Neun Vorträge zeigen von Referenten quer aus Deutschland. (Mehr über virtuelle Präsenz auf Pionierfilm Live)
6. Das Studio schick für den Kongress gestalten.
7. Ein Sicherheitsnetz haben, wenn ein Problem auftritt.

Mit diesem Wissen standen beide auf und wählten ihre Kicker-Farben – blau und orange, wie die Farben vom OCLC Logo.

Das Sicherheitsnetz

Mehrere Pioniere waren im Einsatz, um den Stream so sicher wie möglich zu gestalten. Hier zu sehen die Pioniere Daniel Klahr und Brian Morrison.

Was passiert, wenn ein Referent aus der Konferenz fliegt und wie holen wir Referenten online? Was passiert, wenn das Internet ausfällt? Wie überbrücken wir Leerlauf? Das waren Fragen, die auf Antwort warteten. Fakt war, das Moderator Andreas Mittrowann durch den Kongress führt. Er war der rote Faden. Lief was schief, würde er einspringen. Wir Pioniere erstellten Bilder, um sie bei Problemen zu zeigen. Es ist nichts passiert während der zwei Tage – dennoch legen wir Wert auf das Sicherheitsnetz.

Streaming mit dem Nikolaus und Ranga Yogeshwar

Was wäre ein virtueller Kongress ohne den Nikolaus? Richtig – doof.

Punkt Vier und Sieben der Liste waren klar und es fehlten noch sechs Punkte. Der Kongress lief perfekt wegen unserer Kameras, wegen des Moderators, wegen interaktiver Tools, wegen Ranga Yogeshwar und dem Nikolaus. Der tauchte am ersten Tag auf und sorgte für Lacher auf der anderen Seite der Monitore. Ranga Yogeshwar war der Promi. Er sprach über Bibliotheken als wachsender Organismus. Wir gestalteten zudem unser Filmstudio passend zum Kongress. Punkt Drei der Liste war klar.

Technischer Schnickschnack

Ein virtueller Kongress ohne Moderator funktioniert nicht. Andreas Mittrowann machte den Bibliotheksleitertag unvergesslich.

Pionier Daniel gewann das Spiel mit zehn zu acht und beide setzten sich an den Tisch. Sie brachten die Ideen zu Papier, die in ihren Köpfen kreisten. Sie besprachen die Details mit OCLC, um ein paar Wochen später die Technik zu klären. Die Pioniere Philip und Sebastian kamen ins Spiel und alle vier standen am Kicker und sprachen über Technik. Das klappte nicht, weil das Thema zu komplex war. Sie beendeten das Spiel zehn zu zwei und setzten sich.

Wegen des Coronavirus teilten sie unser Büro und das Studio in Bereiche ein. In jedem saßen Personen. Im Büro waren drei Pioniere und in der Regie drei Personen von OCLC. Im Studio standen der Moderator und ein Pionier. Die Teilnehmer saßen in ihrem Haus oder ihren Büros und wir holten sie virtuell hinzu. Über die Technik schreiben wir in aller Kürze – oft ist das nicht interessant für unsere Kunden. Wir hakten damit Punkt Eins, Zwei und Fünf von der Liste ab. Im Einsatz waren Kameras, Lampen und Mikrofone. Hinzu kam ein Interkom, eine PA-Anlage mit Monitor, ein Bildmischer, Computer und Kabel sowie eine starkes Internet. Alles geplant, getestet und koordiniert in vielen Tagen Arbeit und mit dem Kicker als Ausgleich.

Der virtuelle Kongress übertraf alles

Steffen Drayß von OCLC zeigte sich begeistert vom Kongress.

Findet der Kongress real statt, kommen hunderte Gäste. Als virtueller Kongress war er stärker besucht – mehr als 1.200 Menschen sahen ihn und blieben. Er lief zwei Tage und nicht einen wie früher. Als virtuelle Variante war er entzerrt und entspannter. Einziges Trostpflaster war, dass es kein Buffet gab.

Die Kongress-Pioniere

Pionier Brian war für den Ton und die Regie verantwortlich.
Ein virtueller Kongress ohne einen kompetenten Livesteram-Operator funktioniert nicht. Zum Glück haben wir Pionier Daniel.
Pionier Philip kümmerte sich um das richtige Bild zur richtigen Zeit.

Ein virtueller Kongress klappt, wenn alle wissen, was sie tun. Die vier Pioniere wussten dies. Pionier Daniel war der Mann, der den Stream kontrollierte und sich kümmerte, dass er stabil lief. Sebastian mischte das Bild aus den Kameras, den Vorträgen und den Schalten der Referenten. Pionier Philip stand ihm zur Seite und bereitete alles vor. Er schaute den Plan an und sorgte dafür, dass Sebastian Bilder hatte. Pionier Brian kümmerte sich um den Ton und war der Draht zum Moderator. Die Mitarbeiter von OCLC betreuten die Referenten und sicherten den Ablauf. Sieben Menschen an der Technik machten über 1.200 Zuschauer glücklich.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Daniel Klahr

Daniel Klahr ist Ihr persönlicher Ansprechpartner.
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