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Wir durften nicht nur ein Patientenvideo produzieren, sondern gleich mehrere im Bereich des Lebens mit euroendokrinen Tumoren.

Patientenvideo produzieren im Bereich der Onkologie

Schon seit Jahren produzieren wir Filme im medizinischen Bereich. Sei es bei Dreharbeiten im Krankenhaus (die Thoraxklinik Heidelberg ist hier zu nennen) oder direkt bei Dreharbeiten im OP. Recruitingvideos für Kliniken oder ganze medizinische Kinderserien in unserem Filmstudio. Aufklärungsfilme über Alkohol oder Animationen für die Pharma-Wirtschaft – Wir kennen uns aus im medizinischen Bereich. Da ist es naheliegend uns ein Patientenvideo produzieren zu lassen. Besser gesagt: Mehrere. So geschehen für eine Mannheimer Agentur im Gesundheitsbereich, mit der wir seit Jahren zusammen arbeiten.

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Für das Patientenvideo standen mehrere Patienten vor der Kamera.

Der Ablauf bei diesem Patientenvideo

Generell sei gesagt, dass wir die Patientenvideos nicht zeigen. Dies hat datenschutzrechtliche und interne Gründe. Insgesamt handelt es sich um mehrere Einzelvideos, die wir im Zeitraum mehrerer Monate erstellten. Das Thema der Filme ist das Leben mit einem neuroendokrinen Tumor. Innerhalb der einzelnen Filme interviewte ein Redakteur Patienten. Seine Fragen bezogen sich ausschließlich auf das Leben der Personen. Wie gestaltete sich dieses mit dem Tumor? Was traf sie hart? Wie gingen sie und ihre Familie mit der Diagnose um? Woher holten sie sich Beratung? Wie leben sie heute? Viele weitere Fragen standen auf dem Zettel des Redakteurs.

Die Aufnahmen erfolgten in unserem Filmstudio, sowie bei den Patienten zu Hause. Zusätzlich zu den Interviews drehten wir weiteres Videomaterial, um die einzelnen Filme zu füllen. Jedes Interview dauerte eine Stunde und teilweise mehr. 

Zum Einsatz kamen zwei Kameras, diverse Lichttechnik und Tontechnik. Uns war wichtig, dass die Patienten ein gutes Gefühl hatten. Die Atmosphäre muss bei einer solchen Produktion stimmen. Das war der Grund, wieso wir das Drehteam bewusst klein hielten. Sonst hätten wir die Patienten mit Technik und Menschen überfordert. Das hätte dazu geführt, dass keine authentischen Aufnahmen entstanden.

Nachdem wir alle Interviews drehten, schnitten wir die Filme bei uns. Der Redakteur, den unser Kunde stellte, entwickelte den roten Faden aus dem Filmmaterial. Er sichtete die vielen Stunden Videomaterial, die bei einem Patientenvideo unweigerlich zusammen kommen. Daraus entwickelte er unterschiedliche Geschichten für verschiedene Filme. Diese stellten wir zusammen. Dabei bestand das Ziel aller Filme darin, anderen Betroffenen eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. Zu erfahren, wie andere Menschen mit dieser Diagnose umgehen, hilft diesen Menschen in ihrer eigenen Situation.

Patientenvideo produzieren – Zusätzlich erstellten wir noch weiteres Videomaterial, um die einzelnen Filme aufzulockern.

Sensibilität beim Patientenvideo produzieren

Ein Patientenvideo produzieren ist immer mit Sensibilität verbunden. Während das Kamerateam, sowie der Redakteur technisch und inhaltlich agieren, spricht der Patient vor der Kamera emotional über sein Leben. Er sagt Dinge aus seinem ganz privaten Bereich. Zum einen kann das nicht jeder und zum anderen besteht die Aufgabe der externen Personen darin, die richtige Atmosphäre zu schaffen. 

Aus unserer Sicht heißt das ganz konkret:

  1. Die Technik ist so weit es geht im Hintergrund.
  2. Der Redakteur ist einfühlsam. Er hört zu. Er lässt sprechen.
  3. Das Kamerateam ist klein.
  4. Unterbrechungen während des Drehs sind tabu.

Unser Ziel als Produzent ist, dass der Patient uns vergisst. Bestenfalls nimmt er nur sich und den Redakteur wahr. Deshalb unterbrechen wir den Dreh nicht. Tonprobleme, inhaltliche Diskrepanzen oder Bildstörungen besprechen wir, wenn es sinnvoll ist, nach dem Dreh. Während dessen führt dies dazu, dass der Patient aus dem Konzept kommt.

Ein einfühlsamer Redakteur ist Pflicht. Dieser kam von unserem Kunden, insofern hatten wir keinen Einfluss auf ihn. Er war hervorragend. Das zeigte sich daran, dass er zuhörte und den Patienten reden ließ. Zudem ging er sensibel auf die Antworten ein. Solch ein Redakteur ist für jede Produktion Gold wert.

Ein einfühlsamer Redakteur ist Pflicht. Dieser kam von unserem Kunden, insofern hatten wir keinen Einfluss auf ihn. Er war hervorragend. Das zeigte sich daran, dass er zuhörte und den Patienten reden ließ. Zudem ging er sensibel auf die Antworten ein. Solch ein Redakteur ist für jede Produktion Gold wert.

Die Rolle von Agentur und Filmproduktion

Nicht nur beim Patientenvideo produzieren, sondern auch bei allen anderen Agentur-gesteuerten Dreharbeiten gibt es eine Rollenverteilung während der Filmproduktion. Dieses sieht so aus, dass die Agentur die Redaktion übernimmt. Wir, als Filmproduzent, stehen technisch und gestalterisch parat. So auch bei dieser Produktion.

Was uns ausmacht ist, dass wir uns nicht auf diese Rolle begrenzen. Wir hören während der Interviews zu. Im Kopf schneiden wir die Aussagen bereits. Das führt dazu, dass wir inhaltlich mitdenken. Wir überlassen es nicht einzig und allein dem Redakteur. Für uns hieße das sonst, dass spätestens beim Schnitt Probleme auftauchen, die wir nicht ausbügeln, weil sie inhaltlicher Natur sind. Dieser Aspekt ist enorm wichtig. Für uns ist es selbstverständlich. Agenturen sind dankbar dafür. 

Patientenvideo produzieren klappt mit folgenden Pionieren

Pionier Ralf zeichnete sich als Projektleiter verantwortlich für die Produktion der einzelnen Interviews.
Auch Pionier Daniel stand einmal hinter der Kamera im Pionierfilm Filmstudio.
Brian Morrison war einer der Pioniere hinter der Kamera.
Ein Patientenvideo produzieren geht nur, wenn der Schnitt astrein ist. Hierfür zeichnete sich Pionier Sebastian verantwortlich.

Ein Patientenvideo produzieren geht am besten mit einem kleinen Team. Da die Dreharbeiten über mehrere Monate verteilt statt fanden, waren immer auch andere Pioniere involviert. Pionier Ralf übernahm hierbei das Projektmanagement und stand bei allen Aufnahmen hinter der Kamera. Ihn unterstützten die Pioniere Sebastian, Brian und Daniel. Auch sie standen abwechselnd hinter der anderen Kamera und kümmerten sich um Ton und Licht.

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Agenturen, Blog über uns Pioniere, Filmproduktionen und Co.

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