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Fragen und Antworten rund um die Filmproduktion.

Welche Technik hat ein Kamerateam dabei?

Sie ahnen es: Es kommt darauf an. Je nach Situation, Teamgröße, Aufgabe und Drehzeit nutzt ein Kamerateam unterschiedliche Technik. Dazu gehören Kamera-, Licht- und Tontechnik.

Welche Kameratechnik hat ein Kamerateam dabei?

Diese Frage beantworten wir ausführlich an dieser Stelle: Welche Kamera setzt der Kameramann oder das Kamerateam ein? In Kürze: Dem Kamerateam stehen EB-Kameras, szenische Kameras, Studiokameras, ActionCams, DSLR-Kameras oder Spezialkameras zur Verfügung.

Die Technik, die ein Kamerateam oder ein Kameramann dabei hat, unterscheidet sich je nach Projekt. Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/set-video-kamera-film-kamera-3884399/

Welches Licht hat ein Kamerateam dabei?

Kamerateams legen Wert darauf, Licht komplett zu kontrollieren. Bei Dreharbeiten in Räumen schließen Kamerateams Tageslicht gern aus. Dadurch haben sie die komplette Kontrolle über das Aussehen der Aufnahme. Deshalb schließen Lichttechniker am liebsten alle Vorhänge und setzen eigenes Licht ein. Auch außerhalb von Räumen legen Lichttechniker Wert darauf mit eigenen Scheinwerfern das optimale Bild zu gestalten. Je nach Produktion stehen verschiedene Scheinwerfertypen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in ihrer Technik und in ihrer Anwendung.


Beim Ausleuchten von Personen hat sich das klassische Dreipunktlicht mit kompakten und kleinen Scheinwerfern seit Jahrzehnten etabliert. Zwei Scheinwerfer beleuchten den Protagonisten von vorn und einer von hinten. Diese Scheinwerfer sind mittlerweile so klein, dass sie zusammen gebaut in mittelgroßen Koffern passen. Geht es nicht um Menschen, benötigen größere Objekte größere und leistungsfähigere Scheinwerfer. Hierbei werden die Transportkoffer ebenfalls größer.
Strom ist ebenfalls ein Thema. Befinden wir uns nicht gerade an einem großen Set mit viel Lichttechnik, arbeiten wir hauptsächlich mit akkubetriebenen Scheinwerfern. Das ermöglicht einen schnellen Transport und flexible Aufstellung. Diese Art ist heutzutage normal in der Produktion kleinerer Filme. Je komplexer die Produktion, desto wahrscheinlicher braucht das Team Strom.


Ist ein Kameramann allein unterwegs und führt er Interviews, wird er kaum umfangreiche Lichttechnik einsetzen. Hier kommt häufig ein sogenanntes Kopflicht zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen kleinen Scheinwerfer, den der Kameramann direkt auf die Kamera montiert.

Bei dieser Produktion kamen zwei Kameras und zwei Mikrofone, jedoch wenig Licht zum Einsatz.

Welche Tontechnik hat ein Kamerateam dabei?

Tontechnik ist genauso komplex wie Lichttechnik. Tontechniker greifen für ihre Arbeit auf unterschiedliche Mikrofone zurück. Diese richten sich danach, wie laut die Umgebung ist oder was der Protagonist tun soll in einer Szene. Etabliert haben sich hierfür Ansteckmikrofone, welche die Person an Bluse, Schlips oder anderswo am Oberkörper befestigt. Sie sind klein und liefern einen sauberen Ton. Allerdings lassen sie sich optisch nicht verstecken. Bewegt sich ein Protagonist, raschelt es gegebenenfalls im Ton. Sie eignen sich hauptsächlich, wenn Personen ruhig stehen oder sitzen und interviewt werden. Nacken- oder Kopfbügelmikrofone finden sich hauptsächlich im Theaterbereich oder bei Konferenzen. Hierbei trägt der Protagonist das Mikrofon direkt vor dem Mund. Er kann sich in alle Richtungen bewegen. Der Ton wird gleich bleiben. Hat er einen Bart, kann dieser rascheln. Außerdem sind diese Mikrofone optisch auffällig und eignen sich kaum für eine Videoproduktion.


Häufiger nutzen Kamerateams eine Tonangel. An dieser Angel ist ein Mikrofon befestigt. Ein Tontechniker hält die Angel und führt sie nah am Kopf des Protagonisten, ohne dass die Kamera sie sieht. Tontechniker setzen Tonangeln normalerweise bei allen bewegten Szenen ein. Rascheln oder Störgeräusche gibt es nur, wenn der Tontechniker ständig an der Angel fummelt. Diese Mikrofone sind nicht sichtbar. Insgesamt sind sie die beste Option, um unsichtbar sauberen Ton aufzuzeichnen. Oft sind diese Mikrofone kabelgebunden, manchmal funken sie. Mit einem kleinen Audiomischer um den Hals sorgt der Tontechnik für sauberen Ton. Die reine Menge an Technik ist beim Ton also wesentlich geringer als beim Licht oder bei der Kamera.

Bei dieser Produktion spielte das Thema Licht eine immense Rolle. Nicht zuletzt der Whitescreen im Hintergrund sorgte dafür.

Was gibt es noch vor Ort?

Bei einem Filmdreh gibt es jede Menge Technik. Je nach Produktion kommt ein kleines Team mit einigen Koffern oder die große Crew mit Fahrzeugen voll Technik. Dazu gehören neben Kamera, Licht und Ton: Reflektoren, Akkus, Stative, Speicherkarten, Objektive, Objektivfilter, Schärfezieh- und Zoomeinrichtungen, Vorschaumonitore, Kabel jeglicher Art, Schienensysteme oder Slider, Kameradrohne, vielleicht ein mobiler Green- oder Bluescreen, Molton, Klebeband, Kleinteile wie Klammern und Klemmen, Bolzen und Schrauben, eventuell eine Filmklappe, eventuell ein Schminkset, Computer inklusive Festplatten und gegebenenfalls Monitore.

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