Fragen und Antworten rund um die Filmproduktion.

Was bedeutet Buy-out?

Der Begriff Buy-out schreibt sich auch Buyout oder wird Royalties, Usage Fee oder Residual genannt. Im deutschsprachigem Raum und explizit im Bereich professioneller Sprecher und Synchronsprecher ist normalerweise allerdings direkt von Buy-out die Rede. Explizit im Bereich der Sprachaufnahmen fällt für den Sprecher oder die Sprecherin  ein Honorar an. Dieses zahlen Sie für die reine Arbeitsleistung. Zusätzlich erwerben Sie mittels Buy-out die Nutzungsrechte. Diese sind normalerweise zeitlich, inhaltlich und räumlich beschränkt.

Ein Beispiel für Buy-out

Je nach Einsatzort Ihres Video unterscheidet sich die Höhe des Buy-outs.

Sie buchen einen Sprecher für Ihre Videokampagne im Social Media Bereich. Er soll Ihnen drei Videos besprechen, die allesamt eine Einzellänge von circa zwei Minuten haben. Für diesen Vorgang zahlen Sie ein Honorar. Lassen wir es das fiktive Honorar von 400,- € sein.

Damit Sie die Sprachaufnahmen jedoch auch im Social Media Bereich nutzen dürfen, zahlen Sie einen bestimmten Prozentwert am Honorar zusätzlich. Diese Prozentwerte betragen normalerweise 100, 200, 300 oder 400%. Ihr Sprecher könnte Sie also schlussendlich 400,- € zzgl. 400,- € (bei 100% Buy-out) kosten. Natürlich variiert dies auch von Sprecher zu Sprecher.

Geld sparen beim Buy-out

Insofern Sie keine Spezialstimmen oder sehr besondere Stimmen benötigen, können Sie beim Buy-out gut verhandeln. Der Grund: Es gibt jede Menge Sprecher. Nicht jeder nimmt dasselbe Buy-out.

Das Thema Buy-out ist eine Option, um Geld zu sparen bei der Vertonung mit einem Sprecher. Sie befinden sich in aller Regel in einer guten Position Sprechern gegenüber. Die Anzahl an Sprechern ist in einigen Sprachen immens. Wenn Sie keinen Wert auf eine besondere Stimme legen, treten Sie beim Thema Buy-out in Verhandlungen. Alternativ macht dies natürlich Ihre Agentur für Sie. Übrigens: Beim Einsatz der Pionierfilm-Sprecher Brian oder Philip zahlen Sie kein Buy-out. Wieso? Weil sie unsere hausinternen fest angestellten Sprecher sind und nicht ihren Lebensunterhalt rein mit Sprachaufnahmen verdienen.

Die Wikipedia hat eine tief greifendere und detailliertere Beschreibung des Themas Buy-out explizit in der Medienindustrie. Das ersparen wir Ihnen an dieser Stelle, da es für die wenigsten Agenturkunden relevant ist, die einzelnen Zusammenhänge zu kennen. Wichtig ist, dass Ihnen klar ist, dass Buy-out ein ganz normales Vorgehen im Bereich der Medienproduktion ist.

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